Für Leute, die nicht die Möglichkeit haben sechs Wochen Urlaub zu nehmen um Norwegen
erkunden zu können, bietet sich hier die ideale Möglichkeit für Auge, Ohr und Seele.
Der Månafossen ist meines erachten die Sehenswürdigkeit schlechthin im Süden von "Norge".
Gut, der Preikestolen ist auch eine schöne Sache aber wer hat schon Lust, sich beim Aufstieg
wie auf einer deutschen Autobahn im Stau vorzukommen (gilt nur für den Sommer). Beim
Månafossen ist es etwas anders.
Das dort hinkommen war bis 1998 auch schon ein Abenteuer für sich vor allem von Okt. - März
(Schneeketten). Zu dieser Zeit musste man noch über das "Giljafjellet" fahren. Es ging durch
ein Gebiet mit Skihütten und anschließend am "Frafjorden" entlang. Bei schönen Wetter lohnte
sich ein kleiner Stop um auf den Fjord zu schauen. Seit 1999 gibt es aber einen Tunnel
Direkt von Gilja nach Frafjord.
Der Hauptanfahrtsweg ist je nachdem ob man aus Richtung Kristiansand/ Egersund oder
Stavanger kommt erstenmal die E 39. Von Kristiansand/ Egersund fährt man auf dieser bis
"Vikeså" und biegt dann nach rechts auf die 503 Richtung "Byrkjedal". Dort geht dann die 45
Richtung "Oltedal" links ab. Nach ca. 8 km geht es rechts nach "Gilja". Von dort aus geht es
auf dieser Straße bleibend bis zum Bauernhof "Eikjeskog" weiter. Endstation ist dann der
über eine kurze Schotterpiste zu erreichende Parkplatz.
Von Stavanger fährt man die E 39 bis kurz hinter "Ålgard" und biegt dann links auf die 45
Richtung "Oltedal". Durch "Oltedal" durchgefahren biegt man ca. 16 km später links Richtung
"Gilja". Der Rest des Weges ist dann wie oben beschrieben.
Dort angekommen muss man sich dann entscheiden, ob man nur einen Nachmittag oder länger dort
verbringen möchte. Der Aufstieg zum Wasserfall (ca. 90 m freier Fall) ist zwar Steil und
nicht ganz ohne, aber im Sommer auch von kleinen Kindern gut zu schaffen. Wer gut zu Fuß ist
schafft den Aufstieg in einer Dreiviertel Stunde.